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"vorsorgliches Töten"
Wie lange läuft die Petition? Die Gesamtdauer der Petition beträgt 6 Wochen, folglich bis zum 4. April. Anschließend wird die Petition dem Petitionsausschuss des deutschen Bundestages übergeben.
Was soll mit der Petition geschehen? Angedacht ist ebenfalls die Weiterleitung einer Kopie zur EU-Zentrale nach Brüssel, und eventuell auch eine persönliche Übergabe in Berlin. Stimmen Sie bitte diesbezüglich ab:
Warum wir uns gegen "vorsorgliches Töten" engagieren Eigentlich sollte man meinen, es bedürfte im Zusammenhang mit den aktuell im Zuge der H5N1-Gegenmaßnahmen stattfindenden "vorsorglichen Tötungen" gesunder Lebewesen keiner erklärenden Worte. Dass es solcher offenbar leider dennoch durchaus bedarf, zeigte die Reaktion einiger Leute auf unsere Petiton. Da werden dann öffentlich und ganz unverhohlen Sachen geäußert wie: "Naja, schön ist es ja nicht, dass da gesunde Tiere vorsorglich getötet werden, aber im Kampf gegen den gefährlichen H5N1-Virus ist das wohl notwendig" Wer einen solchen Satz äußert, ohne dass ihm dabei die Groteske und Absurdität einer solchen Aussage bewusst wird, der hat es sich schon recht kuschelig in seiner Gedankenwelt eingerichtet, der ist rundum mit sich und der Welt zufrieden. Ein solcher Mensch verschwendet keine Sekunde an eine Hinterfragung medial behaupteter Notwendigkeiten, der macht sich nicht die Mühe, Wissen mit Rückgriff auf anderes Wissen zu verifizieren, der schluckt jede ihm dargereichte Kröte als Wahrheit und schwelgt dabei in selbstgefälliger Bequemlichkeit, gepaart mit grenzenlosem Fatalismus ("..Widerstand ist eh zwecklos.."). Ein guter Staatsbürger wie ihn sich ein Politiker wünscht. Kopfzerbrechen macht einem solchem Menschen dabei nicht "vorsorgliche Tötung" als solche -die in solcher Wortschöpfung enthaltene ethische Brisanz nimmt er gar nicht wahr-, er beschränkt sich vielmehr auf die Äußerung seiner subjektiven Befindlichkeit "..schön finde ich das Töten nicht..", aus welcher dann auch -wo kämen wir denn da auch sonst hin?- bloß keine praktische Konsequenz zu folgen hat. Sein gesamter Erkenntnisprozess beschränkt sich daher auf a) einem "Ich mein' ja nur.." so wie b) einem "Muss schon so sein, weil ändern kann man ja ohnehin nix.." und c) "Die da oben tun schon das Richtige.." Das ist unsere Sache nicht. Bei dieser Gelegenheit auch einige klärende Worte zu unserer Initiative Gegenpropaganda. Angesichts diverser Mutmaßungen was wir denn wohl mit unserem Engagement zu erreichen trachten, und wo denn da eigentlich ganz grunsätzlich der Eigennutz von uns Gegenpropagandisten versteckt ist, erscheint uns eine Stellungnahme nötig. Solche -immer versteckt angebrachten, eine Mail an uns hätte eine schnellere Antwort gebracht- Fragen zeigen doch zunächst einmal, dass man schon eine gehörige Portion Misstrauen erntet, wenn man ganz ohne die obligatorische Bitte nach Geld daherkommt, keine Produktwerbung auf seinen Seiten betreibt, und noch nicht einmal von seinen Mitgliedern einen Beitrag einfordert. Da kann es sich ja offenbar nur so verhalten, dass solche Leute ganz klar "Krummes" im Schilde führen müssen. Ich erlaube mir an dieser Stelle einen Verweis auf unsere Selbstdarstellung und unser Impressum. Da steht alles Wissenswerte geschrieben. Wer dennoch Fragen hat, der schreibe eine Mail an unsere Projektleitung. Zur Petition sei auch gesagt, dass wir bezüglich der ggfs. daraus zu erwartenden Konsequenzen eine solche eher skeptisch beurteilen (im Juristenspott auch 3f "formlos", "fristlos", "fruchtlos" bezeichnet). Aber darum geht es uns auch nicht ausschließlich. Es geht vielmehr darum, dass seitens der Politik nur allzu häufig Schweigen der Bürger in Zustimmung uminterpretiert wird. Es geht darum, sich -auch öffentlich- gerade für nicht einverstanden zu erklären, wenn eine Sauerei als solche wahrgenommen wird. Und es geht nicht zuletzt auch darum, dass manch himmelschreiendes Unrecht überhaupt erst dessen Initiatoren dadurch ermöglicht wurde dass diese darauf vertrauen konnten, dass die Leute stillschweigend beiseite schauen. Damit genau das anfängt aufzuhören, deshalb unsere Petition gegen "vorsorgliches Töten" gesunder Lebewesen. In der festen Überzeugung, dass eine bessere Welt möglich ist. Werner Hupperich, Duisburg -Projektleiter Gegenpropaganda-
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